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Kaufuntersuchung

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Endoskopische Untersuchung

Endoskopische Untersuchungen oder das so genannte „Spiegeln“ werden durchgeführt, um weitere Informationen über den Kehlkopf, die Luftröhre und die Lungenaufgabelung der Bronchien zu erhalten. Dies kann notwendig sein, um Probleme festzustellen, die man sonst nicht entdecken könnte.

Es ist nämlich zu beachten, dass nur beim Abhören der Lunge, vor und nach Belastung, leichte, akute, allergische und chronische Veränderungen evtl. nicht festgestellt werden können. Auch die Erkrankung des Kehlkopfes wie z.B. das „Kehlkopfpfeifen“ bzw. teilweise oder komplette Lähmungen des linken Kehlkopfnerves können mit Hilfe der Endoskopie genauer diagnostiziert werden.

Zeigt das Pferd beim Probereiten oder beim Belastungstest ein abnormales Atemgeräusch würden wir diese ergänzende Untersuchung immer empfehlen. Dennoch werden auch mit der Endoskopie nicht alle Ursachen für krankhafte Atemgeräusche in Ruhe dargestellt.

Um die Funktionalität des Kehlkopfes zu überprüfen muß ein tiefes Einatmen provoziert werden. Hierbei wird besonders auf ein gleichmäßiges Öffnen und Schließen der Aryknorpel geachtet. Falls während der endoskopischen Untersuchungen z.B. größere Mengen Schleim vorgefunden werden, können wir davon Proben entnehmen und diese bei Bedarf in unserem speziellen Labor untersuchen.

Bei Verdacht auf eine Erkrankung der Atemwege (z. Bsp, verschärfte Atemgeräusche) kann auf Anfrage noch die Trennwand zwischen den beiden Bronchien beurteilt werden, das Septum.

 

 

Ebenfalls gehört zu einer regulären Untersuchung der Atemwege auch die Begutachtung des Siebbeins. Hier können evtl, Tumore oder Hämatome, sowie andere Atemwegserkrankungen (z. Bsp. Sinusitis) ausgeschlossen werden.

 

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