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Operationen

Operation in Vollnarkose

Viele Erkrankungen beim Pferd sind nur durch Operationen in Vollnarkose zu heilen. Seien es Chips, Knochenbrüche, Weideverletzungen, Kehlkopfpfeiffer, Augenverletzungen, Zahnprobleme, etc., viele dieser Probleme sind in einer Standnarkose nicht zufrieden stellend zu lösen.

Früher war die Narkose beim Pferd immer mit hohen Risiken verbunden. Aber seit einigen Jahren hat sich dies durch die Verfeinerung der Anästhesietechniken, Entwicklung pferde-spezifischer Narkosegeräte und Operationstische sowie dem Einsatz hochsensibler Überwachungsmaßnahmen so verbessert, dass die Tierärzte bei entsprechender Ausbildung und Ausrüstung diese Angst verloren haben. So reduziert sich die Risikophase heutzutage hauptsächlich auf die Aufwachphase.

Obwohl auch hier durch schonende Narkoseverfahren und optimaler Gestaltung der Aufwachboxen die Risiken erheblich reduziert wurden, bleibt ein nicht kalkulierbares Restrisiko übrig. Dies liegt im Verhalten des Pferdes und seiner Verletzung begründet. Wenn ein Mensch in der Aufwachphase nach einer Narkose unruhig wird oder sogar randaliert, wird er mit Stricken am Bett festgebunden.

Dies lässt sich bei dem Fluchttier Pferd schwerlich machen – insbesondere da jeglicher Zwang häufig das Verhalten beim Pferd genau zum Gegenteil einer gewünschten Beruhigung führt. Dennoch liegt die Wahrscheinlichkeit in unserer Klinik bei weit unter 1% für erhebliche Verletzungen.

Zusätzlich können Sie sich gerne unsere Narkoseaufklärung durchlesen.

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